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Konfliktmanagement (KM) und Mediation

Konflikte sehe ich als Spannungszustand, in der Konfliktparteien eine wechselseitige Behinderung an der Erreichung ihrer Ziele wahrnehmen. Diesem Zustand konstruktiv zu begegnen, ist Aufgabe des Konfliktmanagements. Konfliktmanagement und Mediation folgen dabei einem klar strukturieren Prozess: gegensätzliche Meinungen und Themen identifizieren sowie ein eigenes klares Zielbild entwickeln. In der Folge wird die Konflikthistorie genauer beleuchtet und die Basis für weitere Kooperation geschaffen. Sollte sich herausstellen, dass diese Kooperationsbereitschaft unwiderbringlich verloren gegangen ist, erarbeite ich mit den Konfliktparteien gute „Trennungslösungen“. Ist hingegen eine Kooperationsbereitschaft wieder vorhanden, werden tragfähige Vereinbarungen ausgehandelt.

 

Fragen die Konfliktmanagement und Mediation beantworten kann:

  • Wer soll in Konfliktlösungsprozesse eingebunden sein?
  • Wie sollen Organisationen damit umgehen, wenn Konflikte die Arbeitsfähigkeit massiv einschränken?
  • Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es in eskalierten Konflikten?
  • Wie kann wieder ein Klima der Kooperation hergestellt werden?
  • Wie kann Konfliktmittlungskompetenz intern ausgebildet werden?
  • Welche Optionen gibt es im Falle unlösbarer Konflikte?

Arbeitsbeispiel:

Konfliktmittlung in einem höher eskalierten Konflikt in der öffentlichen Verwaltung in Österreich. Die Herausforderung dabei war, die beteiligten Konfliktparteien in einen Mittlungsprozess „einzuschleusen“. In den ersten Sitzungen legten die Konfliktparteien ihre gewünschten Ergebnisse und Ziele dar, danach wurde die Konfliktgeschichte beleuchtet. Aufgrund der hohen Eskalationsstufe wurde im Rahmen des Ausgleichsgeschehen die Kooperationsfähigkeit wiederhergestellt und gemeinsame Lösungen ausverhandelt.

 

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